Weinetikett

Die wesentliche Aussage auf dem Weinetikett ist die Benennung der Qualitätsstufe eines Weins. Es kann sich hier um nicht näher definierten Wein wie Vin de table handeln. Landwein muss seine geografische Herkunft schon ausweisen. Qualitätswein wird sogar durch eine amtliche Prüfnummer legitimiert. Verpflichtend ist zudem die Nennung von Abfüller, Volumen sowie Alkoholgehalt. Außerdem müssen Hinweise auf einige Zusatzstoffe wie Sulfite, Ovalbumin und Kasein vorhanden sein.

Üblich aber nicht vorgeschrieben sind Geschmacks-, Rebsorten- und Jahrgangsangaben. Bei höherwertigen Qualitätsweinen steht oft auch die Lage auf dem Etikett.

Besondere Qualitätsweine erhalten abgestufte Prädikate. In Deutschland sind das Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein. In anderen Ländern gibt es ebenfalls Abstufungen unter den Prädikatsweinen, die jedoch wie die Cru’s der französischen AOC-Weine nicht vergleichbar sind.